08.01.2021

„Kurzfristig, zeitintensiv – und jederzeit wieder“

Im Caritas SeniorenHaus Schönenberg-Kübelberg fanden einen Tag vor Silvester die ersten Impfungen statt
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„Es war kurzfristig, es war zeitintensiv – und ich würde es jederzeit wieder so machen.“ Einrichtungsleiter Eric Graetz ist froh und dankbar: Noch Ende Dezember wurden die Bewohner und Mitarbeitenden des Caritas SeniorenHauses Schönenberg-Kübelberg geimpft. „Unser Dank geht an den Koordinator des Tages, Jan-Hendrik Prager, den Teamleiter des Mobilen Impfteams sowie die Impfärzte Fr. Dr. Jana Spiekermann und Dr. Manfred Heinz.“


Für das Impfteam selbst war es der erste gemeinsame Einsatz – nach einer kurzen Einweisung spielten sich die Abläufe aber schnell ein. „Das Team hat insgesamt 56 Impfungen durchgeführt - es gab bei niemandem Komplikationen und der gesamte Vorgang verlief reibungslos“, blickt Eric Graetz zurück. „Das Vorgehen, wie es in Rheinland-Pfalz geregelt ist, hat es uns leicht gemacht – ich bin sehr dankbar, dass wir hier neben den Bewohnern auch das Personal geimpft werden konnte.“


Im Vorfeld gab es für ihn und seine Mitarbeitenden eine Menge zu tun: In kurzer Zeit mussten die Einverständniserklärungen für alle Impfwilligen schriftlich vorliegen, außerdem mussten sich alle von ihnen einen Tag vorher einem Corona-Schnelltest unterziehen. „Das war einfach viel Organisation – da mussten zum Teil ja auch Mitarbeitende aus dem Frei kommen und solche Dinge.“ Die entsprechenden ärztlichen Aufklärungsgespräche wurden ebenfalls organisiert und am Tag selbst durchgeführt.


Des Weiteren galt es, verschiedene Räume vorzubereiten: einen Apothekenraum mit desinfizierbaren Flächen, um die Impfdosen auf- und vorzubereiten, einen Notfallraum mit einem Bett und entsprechenden Medikamenten und einen größeren Raum zur Nachkontrolle für die Mitarbeitenden, die sich hatten impfen lassen.


Die Impfungen der Bewohner fanden in ihren Zimmern statt. „Es war sowieso genug Aufregung für sie alle an diesem Tag – fremde Menschen und fremde Ärzte im Haus – da wollten wir sie nicht noch in fremde Räume setzen“, sagt Eric Graetz. „Unsere Mitarbeitenden waren als vertraute Gesichter dann auch bei jeder Bewohner-Impfung mit dabei. Das hat den Bewohnern Sicherheit gegeben.“


Neben Landrat Otto Rubly war auch cts-Geschäftsführer Rafael Lunkenheimer vor Ort und voll des Lobes für die Mitarbeitenden des Hauses: „Alles war von Herrn Graetz und seinen Mitarbeitern hervorragend und mit viel Engagement organisiert. Beeindruckend waren die Gespräche mit den Mitarbeitern, die nach vielen Wochen voller physischer und psychischer Belastung unglaublich motiviert waren.“


Einrichtungsleiter Eric Graetz schließt sich aus vollstem Herzen an: „Ich möchte an dieser Stelle ein dickes Lob an das ganze Team aussprechen – alle haben mitgeholfen und angepackt, wo es ging… die Hauswirtschaft hat sogar noch Kaffee und Kekse bereitgestellt zur Stärkung. Es waren wirklich alle bereit. Ich bin sehr stolz auf mein Team, das hat uns wirklich zusammengeschweißt.“

Caritas SeniorenHaus
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Eric Graetz
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Eric Graetz